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Prepaid Kreditkarten Vergleich



Tipp der Redaktion


Keinerlei Gebühren
24 x im Kalenderjahr weltweit kostenlos Bargeld
Danach nur 1,99 Euro pro Abhebung


Anbieter Kreditkarte Registrierungs
gebühr
Jahres-
gebühr
Monats-
gebühr
Bewertung Infos Online Antrag
Wüstenrot Prepaid VISA Inkl. kostenloses Girokonto 0,00 € 0,00 € 0,00 €
24x jährlich kostenloser Bargeldbezug weltweit
Info Antrag
MyPrepaid Kreditkarte 0,00 € 10,00 € 0,00 €
Jugendschutzkodierung inklusive
Info Antrag
Prepaid MasterCard Swing 0,00 € 19,90 € 0,00 €
Sechs verschiedene Wunschmotive
Info Antrag
Skatbank MasterCard Prepaid 0,00 € 20,- € 0,00 €
Maximale Sicherheit
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Yuna Prepaid Kreditkarte 0,00 € 24,50 € 0,00 €
Echte MasterCard auf Guthabenbasis
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Cristal Card Prepaid Kreditkarte 0,00 € 37,90 € 0,00 €
Individuelles Wunsch-Design
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LBB Prepaid Kreditkarte 0,00 € 39,- € 0,00 €
Guthabenverzinsung ab dem 1. €
Info Antrag
Es gelten immer die Konditionen und die AGBs der Anbieter. Wir übernehmen keine Haftung oder Gewährleistung der hier dargestellten Daten. * Bitte schauen Sie hier bei der Detailseite des jeweiligen Anbieters.
Letzte Aktualisierung 24.05.2017   
 

Prepaid Kreditkarten

Nicht nur Ideallösung bei einem Schufa-Eintrag

Die Erfindung der Kreditkarten hat den Zahlungsverkehr zunächst einmal durchweg vereinfacht. Denn früher war es undenkbar, ohne Bargeld das Haus zu verlassen und dennoch Einkäufe tätigen zu können. Zudem ist das wirtschaftliche Risiko im Falle eines Diebstahls deutlich geringer. Doch Kreditkarten bergen eben auch Risiken. Denn noch immer können Langfinger gerade im Internet mit der Kreditkarte eines Fremden ohne große Schwierigkeiten auf virtuelle Shoppingtour gehen, weil die Kreditkartennummer und die Identifikationsnummer vollkommen ausreichend sind, um etwas zu bestellen.

Die Einfachheit dieses Zahlungsmittels ist somit Vor- und Nachteil zugleich. Einen endgültigen Schutz gegen den Zugriff durch Unbefugte wird es vermutlich sobald nicht geben. Doch die Möglichkeit zur Schadensbegrenzung wird von Kreditkartengesellschaften angeboten.
 
Das Modell der so genannten Prepaid Kreditkarten funktioniert im Grunde genau so, wie es im Bereich der mobilen Telekommunikation seit vielen Jahren praktiziert wird. Einkaufen können die Inhaber der Prepaid Kreditkarten nur so lange, wie sich finanzielle Reserven von der jeweiligen Karte abrufen lassen. Sind die Mittel erschöpft, kann auch nichts mehr bestellt werden. Dies hat im Falle eines Verlustes aus Versehen oder durch einen Diebstahl den großen Vorteil, dass maximal die noch verfügbaren Summen abgebucht werden können. Denn ein zusätzlicher Kreditrahmen über die eigenen Einzahlungen auf die Prepaid Karte hinaus existiert nicht. Dies ist ein wesentliches Unterscheidungskriterium zu den so genannten Revolving Kreditkarten, die in den USA und anderen Ländern der Welt bereits weit verbreitet sind und auch hierzulande zunehmend in Mode kommen.
Hierbei ist grundsätzlich auf die finanziellen Risiken hinzuweisen, weil jederzeit die Kosten für derartige Ratenkredite im Gewand der Kreditkarte überblickt werden müssen
 
Prepaid Kreditkarten für den Nachwuchs?
 
Auch für andere potentielle Nutzer können die Prepaid Kreditkarten eine sinnvolle Möglichkeit sein, um sich mit einem ebenso zeitgemäßen und flexiblen Zahlungsmittel auszustatten. So gestatten immer mehr Erziehungsberechtigte ihren Kindern den Besitz einer Kreditkarte dieses Formats. Diese Entwicklung war durchaus absehbar. Denn vor allem im Internet greift die Globalisierung um sich. Viele User bestellen inzwischen auf diesem Weg alle denkbaren Konsumgüter. Dabei ist die Bezahlung nicht nur in Online-Shops aus dem Ausland inzwischen der Einfachheit wegen nur noch mit der Kreditkarte möglich. Für den Nachwuchs können die Prepaid Kreditkarten somit eine kleine eigene Welt eröffnen, ohne dass die Eltern sich Sorgen müssten, die Kontrolle über das unüberlegte Einkaufsverhalten der Sprösslinge zu verlieren. Wenn das Geld weg ist, ist dem Einkaufsbummel im Web erst einmal ein Ende gesetzt. Ob es die richtige Entscheidung ist, Heranwachsenden frühzeitig eine Kreditkarte zur Verfügung zu stellen, soll nicht zur Debatte stehen. In jedem Fall können Eltern so den nötigen Überblick über die Ausgaben der Kinder behalten und in gewisser Weise noch einen pädagogischen Nebeneffekt erreichen.
 
Prepaid Kreditkarte ohne Schufa

Eine gute Möglichkeit für Schufa-Sünder
 
Die eigentliche Zielgruppe der Prepaid Kreditkarten sind wohl diejenigen, wie sozusagen finanziell vorbelastet sind. Ob selbst verschuldet oder auf Umwegen in wirtschaftliche Not geraten – wer einen Eintrag bei der Schufa vorzuweisen hat, wird nicht bei der Wohnungssuche oder dem gewünschten Handy-Vertrag seine liebe Mühe haben. Ein Schufa-Eintrag wegen finanzieller Altlasten macht den Erhalt einer Kreditkarte mit marktüblichem Dispositions-Rahmen mehr als unwahrscheinlich.
 
Auf die Kreditkarte als modernes Zahlungsmittel müssen die Verbraucher dennoch nicht verzichten, wenn sie das richtige Zahlungsmittel für den Auslandsaufenthalt suchen, um vor Ort nicht mit den überzogenen Gebühren am Geldautomaten konfrontiert zu werden. Die Prepaid Kreditkarten sind auch für diese Gruppe eine gute Gelegenheit, um ohne Kredit-Spielraum in den Besitz einer Kreditkarte und (fast) all ihrer Vorzüge zu kommen. Alles was es für die bargeldlose Zahlung in diesem Fall nämlich braucht, ist eine Einzahlung auf das Kreditkarten-Konto. Eine einwandfreie wirtschaftliche Vergangenheit ist dafür nicht nötig. So können die Prepaid Kreditkarten für viele unterschiedliche Verbraucher eine Alternative sind. nicht nur für Minderjährige und Menschen, die beispielsweise mit einer Verbraucherinsolvenz zu kämpfen haben. Auch jene Kunden, die zwar eine Kreditkarte aber nicht die Risiken einer Überziehung auf sich nehmen möchten, sind bei diesem Kartenformat bestens aufgehoben.
 
Gebühren bei Prepaid Kreditkarten
 
Einzig die anfallenden Gebühren können hierbei ein zu berücksichtigender Kostenpunkt sein, der sich über einen Vergleich der verschiedenen Produkte auf dem Markt der Prepaid Kreditkarten relativ weit eingrenzen lässt. Dass Gebühren verlangt werden, verwundert nicht. Schließlich machen die Kreditkartenunternehmen einen Großteil ihrer Gewinne durch die Zinsen für den Verfügungsrahmen, der den Nutzern bereitgestellt wird. Diese Einnahmen lassen sich über die Prepaid-Karten nicht erzielen, so dass die Anbieter die Ausfälle über Jahresgebühren in meist überschaubarer Höhe auszugleichen versuchen.