Sie sind hier: ratenkredit-anbieter.de > News Freitag, den 10. Februar 2012

BKA Veröffentlicht Zahlungskartenkriminalstatistik für 2009

26.05.2010 - BKA Veröffentlicht Zahlungskartenkriminalstatistik für 2009


Anlässlich einer internationalen Konferenz zum Thema „Zahlungskartenkriminalität“ in Berlin, die das BKA zusammen mit dem BKA Wien und der Generaldirektion zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität Bukarest vom 26. bis 28.05.2010 ausrichtet, wurde nun die Statistik für die Zahlungskartenkriminalität im Jahr 2009 veröffentlicht. Demnach seien allein in Deutschland im Jahr 2009 964 verschiedene Geldautomaten Angriffen von Manipulation ausgesetzt gewesen, wobei es auch eine ganze Reihe von Wiederholungstaten gegeben habe, denn insgesamt lag die Zahl der Attacken 2009 bei 2.058 registrierten Fällen. Während die Attacken auf verschiedene Geldautomaten damit im Vergleich zu 2008 (809 Autoamten) um ca. 20% gestiegen ist, ließ die Gesamtzahl der Attacken (2008: 2.378 Attacken) leicht nach.

Schaden durch Skimming lag 2009 bei ca. 40 Millionen Euro

Das Skimming, bei dem es um die Manipulation von Geldautomaten zur Erlangung von Zahlungskartendaten geht, hat einer Schätzung zufolge im Jahr 2009 einen Schaden in Höhe von ca. 40 Millionen Euro angerichtet, wobei davon ausgegangen wird, dass eine Skimming-Attacke für die Ausspähung von durchschnittlich 60 Zahlungskarten inklusive deren PIN verantwortlich ist. Dabei wird immer häufiger mit Minikameras an den Tastaturen oder in entsprechenden Vorräumen der Banken gearbeitet, um die Daten auszuspionieren, wohingegen der Anteil der manipulierten Türöffner von knapp 30% im Jahr 2008 auf 13% abgefallen ist. Das BKA geht davon aus, dass dies hauptsächlich an der Demontage vieler Türöffner und auch der Verbesserung der Sicherheit gelegen hat.

Auch international ist die Zahl der Skimming-Attacken weiter gestiegen

Die Statistik gibt darüber hinaus auch Aufschlüsse über die Anzahl der Datendiebstähle im Ausland, die mit Kreditkarten aus Deutschland in Verbindung stehen. Daraus ergibt sich, dass diese von 514 im Jahr 2008 auf 619 in 2009 angestiegen sind, was ebenfalls Grund zur Sorge bietet. Die gestohlenen Daten würde darüber hinaus weitestgehend im europäischen Ausland verwertet, wobei 2009 auch der Anteil außereuropäischer Länder zugenommen habe, hieß es weiter.

Konferenz zum Thema Zahlungskartenkriminalität soll die Bekämpfung verbessern

Auf der Konferenz zum Thema werden verschiedene Methoden des Skimmings aufgezeigt und es wird beraten, wie die Bekämpfungsstrategien noch weiter verbessert werden können, um diese Verbrechen zukünftig noch besser einzudämmen. Die Teilnehmer der Konferenz kommen hauptsächlich aus dem Polizeibereich, wobei auch Beamte aus den EU-Beitrittsländern dort sein werden. Zudem dürfen auch Vertreter aus der Wirtschaft teilnehmen, um eventuell bestimmte Maßnahmen schon in der Prävention einsetzen zu können. Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Ergebnisse sich daraus ergeben werden, um dem Kreditkartenbetrug entgegen zu treten.

Anzeigen





Newsletter


Ratenkredit-Anbieter.de Newsletter informiert
über:

- Aktuelle Finanzthemen
- Staatliche Förderungen
- Kreditzinsen - Kreditkarten
- Kostenlose Girokonten
abbonieren!