Bausparkassen bieten derzeit die günstigsten Immobilienkredite
19.02.2010 - Bausparkassen bieten derzeit die günstigsten ImmobilienkrediteJe höher die Kreditsumme und je länger die Laufzeit, desto deutlicher machen sich selbst kleine Unterschiede beim Kreditzins bemerkbar. Deshalb gilt gerade bei der Immobilienfinanzierung: Genau vergleichen, um möglichst günstige Konditionen zu erhalten. Die Stiftung Warentest hat jetzt die Angebote von 87 Unternehmen – Banken, Bausparkassen, Vermittlungsgesellschaft und Versicherungen – gegenübergestellt und kommt zu dem Ergebnis: Wird der Kredit mit der Riester-Förderung kombiniert „haben Bausparkassen die Nase vorn“.
Sieben Modellfälle zur Immobilienfinanzierung
Für einen möglichst aussagekräftigen Vergleich haben die Tester jeweils sieben Modellfälle berechnet und dabei vom Darlehen für einen Neubau bis hin zur Anschlussfinanzierung sämtliche Optionen durchgespielt. Wie groß die Unterschiede sind, zeigt folgendes Beispiel: Einen Immobilienkredit über 150.000 Euro, für den eine Zinsbindung von 20 Jahren vereinbart wird, gibt es im günstigen Fall für einen Effektivzins von 4,30 Prozent. Teure Anbieter liegen bei den gleichen Eckdaten mit 5,6 Prozent deutlich darüber. Umgerechnet ergibt das Mehrausgaben von über 36.000 Euro. Das ist selbst bei einer Baufinanzierung „viel Holz“.
Riester-Förderung nutzen
Häuslebauer, die sich den Traum vom Eigenheim mit Hilfe der Riester-Förderung erfüllen wollen, können derzeit besonders günstig Geld aufnehmen. Mitte Januar verlangte die Schwäbisch Hall für einen Bauspar-Kombikredit mit 24 Jahren Laufzeit einen effektiven Jahreszins von 4,02 Prozent. Unter dem Strich liegen laut Vergleich der Stiftung Warentest sämtliche Bausparkassen unter 4,5 Prozent, wenn die Immobilienfinanzierung über 20 und mehr Jahre vereinbart wird. Bei Banken und Vermittlern ist ein solch niedriger Zinssatz nur bei zehn bis 15 Jahren Zinsbindung möglich.
Bausparkassen im Aufwind
Während das Modell der Bausparkassen in den vergangenen Jahren meist als kompliziert und zudem recht teuer kritisiert wurde, sind sie jetzt wieder im Aufwind. Zugute kommt ihnen dabei, dass die Konditionen für Immobiliendarlehen so günstig sind wie schon lange nicht mehr. Unter fünf Prozent seien, so die Zeitschrift, bei Laufzeiten über 15 Jahren „Normalität“. Wer mindestens 20 Prozent Eigenkapital einbringe, zahle für die monatlichen Raten nicht wesentlich mehr als für die Miete. Für die Bausparkassen spreche auch, dass sie konsequent den Wohn-Riester vermarkten. Dank Zulagen und Steuervorteilen ließen sich darüber „einige zehntausend Euro“ sparen.
Anzeigen
Newsletter
Ratenkredit-Anbieter.de Newsletter informiert
über: