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Baukredite in Deutschland – 50-Jahres-Tief beschert Top-Konditionen

15.06.2010 - Baukredite in Deutschland – 50-Jahres-Tief beschert Top-Konditionen


Ein heikles Thema in Deutschland ist nicht erst seit Ausbruch der Finanzkrise die Frage nach der sinnvollsten Vorgehensweise hinsichtlich der Altersvorsorge. Experten geben schon jetzt zu bedenken, dass die staatlich geförderten Zusatzrenten Riester-Rente und Rürup-Rente als Modelle schon in einigen Jahren überholt sein könnte, so dass erneute Reformen des Systems zur privaten Rentenabsicherung notwendig werden könnten. Für eine wachsende Zahl von Bürgern steht inzwischen wieder fest, dass der Erwerb einer Eigentumswohnung, eines Eigenheim oder gar der eigenverantwortliche Baus eines Hauses der bestmögliche Ansatz ist, um für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben entsprechende Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen.

Experten stimmen Verbrauchern zumindest in einem Punkt zu: Wurde zuletzt im Spätsommer des Jahres 2005 ein historisch niedriger Durchschnittszinssatz für Baufinanzierungen erreicht, bestätigt die FMH-Finanzberatung aktuell, dass die Lage für Kreditinteressierte derzeit sogar noch günstiger einzuschätzen ist. So liegt der durchschnittliche Zinssatz für Finanzierungsmodelle mit einer Zinsbindung über zehn Jahre bei nur 3,63 Prozent – wer noch langfristiger auf die derzeitigen Zinssätze setzen will, bekommt die 15-jährige Zinsbindung mit etwas Glück schon zu einem Zinssatz von knapp vier Prozent pro Jahr. Interessant ist die längere Zinsbindung übrigens auch, weil dennoch nach zehn Jahren Laufzeit vom Kreditnehmer gekündigt werden kann, ohne dass eine Zustimmung des Finanzierers erforderlich ist.

Schon früh an Anschlusskredite denken

Damit sind Baufinanzierungen in der aktuellen Situation so günstig wie seit mehr als 50 Jahren nicht mehr. Doch das 50-Jahrestief der Bauzinsen sollte Bankkunden nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bedingungen auch fernab des Zinssatzes stimmen müssen. Vor allem eines sollten Verbraucher sich gönnen: Zeit für den Vergleich der vielen Möglichkeiten für den Hausbau. Nachdem über einige Monaten in schöner Regelmäßigkeit vor einem baldigen Anstieg der Referenzzinsen gewarnt worden war, steht mittlerweile fest, dass zumindest zunächst aufgrund der angespannten Wirtschaftslage nicht mit einem deutlichen Anstieg der Bauzinsen zu rechnen ist. 

Preiswerte Zinssätze und lange Zinsbindungen allein reichen nach Einschätzung von Kreditspezialisten nicht aus, um günstige Finanzierungsmodelle optimal für sich zu nutzen. Tatsächlich zeigt sich bei vielen Angeboten, dass parallel zu den Kreditzinsen auch die Tilgungsraten sehr gering ausfallen. Doch genau in diesem Punkt sollten Kreditnehmer gerade zu Beginn deutlich aktiver vorgehen, als dies mit den oft zu findenden 1-Prozent-Tilgungen zum Beginn der Laufzeiten möglich ist. Frühzeitig hohe Tilgungen vorzunehmen, erlaubt den Verbrauchern, auf zu erwartende Zinsanstiege am Ende der Zinsbindung reagieren zu können und die Mehrkosten abzufangen. So stehen auch die Chancen für eine benötigte Anschlussfinanzierung gut, um hier nicht mehr als nötig für den neuen Kredit zahlen zu müssen.

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