Banken vergaben im Mai 0,2% mehr Kredite
28.06.2010 - Banken vergaben im Mai 0,2% mehr Kredite
Gerade in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs ist es sowohl für Firmen, als auch für Privatpersonen recht wichtig, dass genügend Finanzierungsmöglichkeiten vorhanden sind. Aus diesem Grund misst die EZB regelmäßig das Volumen der Kreditvergabe und konnte nun feststellen, dass diese im Mai um 0,2% höher lag als im Vorjahresmonat. Die berechnete Kreditsumme setzt sich dabei aus den Krediten für Privatpersonen und den Darlehen für Firmen sowie Unternehmen zusammen, was zeigt, dass die Sorgen um eine eventuelle Kreditklemme momentan keine völlig akuten stützenden Hinweise erhält. Im April war die Kreditvergabe ebenfalls angestiegen, jedoch fiel das Plus mit 0,1% geringer aus als im Mai.
Wichtige Geldmenge M3 sinkt hingegen trotz geringer Leitzinsen
Mit der Höhe der Leitzinsen steuert die Zentralbank unter anderem natürlich auch die Geldmenge, die sich nun trotz niedriger Leitzinsen geringfügig vermindert hat. Die Geldmenge M3, zu der Girokonto Einlagen, Bargeld, kurzfristige Geldmarkt, Schuldverschreibungen bis zu 2 Jahren und noch einige andere Posten gehören, sollte nach Expertenansicht eigentlich um 0,3% steigen, ist stattdessen aber um 0,2% zurückgegangen. Dies entspricht dem gleitenden Dreimonatsdurchschnitt, der ebenfalls ein Minus von 0,2% anzeigt.
Vermehrte Kreditvergabe könnte für Privatpersonen den Kreditantrag vereinfachen
Durch die vermehrte Kreditvergabe der Banken an Privatpersonen und Unternehmen werden zwei Dinge deutlich aufgezeigt. Zum einen ist die Nachfrage nach Krediten aufgrund der aktuell verhältnismäßig niedrigen Kreditzinsen recht hoch und zum anderen ist die Kreditvergabe durch die Banken nicht mehr ganz so streng wie zuvor. Wer also einen Kredit aufnehmen möchte, findet aktuell recht interessante Rahmenbedingungen und kann bei entsprechender Bonität mitunter sehr günstige Ratenkredite in Anspruch nehmen.
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