Sie sind hier: ratenkredit-anbieter.de > Ratenkredit Vergleich > Immobilienkredit Dienstag, den 23. September 2014

Immobilienkredit

Immobilienkredit – Schluss mit Mietzahlungen


Die Entscheidung gegen lebenslanges Mietezahlen und für das Eigenheim ist wohl eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines jeden Menschen. Doch hat man sich erst einmal durchgerungen, fangen die Probleme eigentlich erst richtig an. Denn die Immobilienkrise in den USA hat gezeigt, dass man durchaus vieles falsch machen kann. dies gilt sowohl für die Banken als auch die Kunden, die sich leider immer wieder in nicht ausreichendem Maße mit der Thematik der Baufinanzierung auseinandersetzen und allzu oft leichtgläubig jedes Wort des Bankberaters auf die sprichwörtliche Goldwaage legen.

 
Damit soll keineswegs gesagt sein, dass die Experten der Banken ihren Kunden in spe schlechte Ratschläge und unzureichende Informationen zum infrage kommenden Immobilienkredit an die Hand geben. Dies mag zwar in der Vergangenheit mitunter der Fall gewesen sein. Doch spätestens durch die Entwicklungen in der Krise sind auch die Banken und Kreditdienstleister bei der Kreditvergabe vorsichtiger geworden. Das Problem mit dem Immobilienkredit liegt eher an anderer Stelle. Denn wer außer den zukünftigen Kreditnehmern selbst kann aus der Erfahrung wissen, welche monatlichen Belastungen die Familie tragen kann? In diesem Punkt liegt das wohl größte Risiko der Verbraucher, die sich beim Immobilienkredit schnell überschätzen und zu hohe Tilgungsraten und zu kurze Laufzeiten festlegen im Rahmen des Kreditvertrages. Mit dem Hintergedanken, die Zinslast so gering wie möglich zu halten. Dies ist jedoch eher der falsche Weg. Wie man sinnvoller vorgeht bei der Planung der Baufinanzierung, wird im Folgenden erklärt.
 
Eigenkapital hilft bei der Zinssenkung
 
Alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Und so führen auch unterschiedliche Maßnahmen für die Kreditsuchenden ans Ziel der Immobilienfinanzierung. Das da heißt: Den Hausbau so günstig wie möglich finanzieren. Traditionell gehört zum Immobilienkredit eigentlich das Eigenkapital. Bei einem Basissatz von bis zu 30 Prozent der Finanzierungssumme liegt dieses geforderte Startkapital bei etlichen Finanzierern auch heute noch. Doch die Bedingungen auf dem Markt haben sich deutlich verändert in den vergangenen Jahren. Auch Finanzierungsmodelle über die gesamte Summe sind für den Immobilienkredit erhältlich. Dies ist vermutlich einmal mehr die Folge des zunehmenden Wettbewerbs, der von den Kreditanbietern mehr Initiative fordert, um Erfolge bei der Kundenakquisition zu erzielen. Ein wichtiges Credo vorab: Die beste Voraussetzung, um an einen Immobilienkredit zu gelangen, ist ein langfristig sicheres Einkommen.
 
Eine positive Entwicklung ist dies aus Expertensicht gerade für die derzeitige Wirtschaftslage. Denn Verbraucher stecken nur allzu oft mit den Einsparungswunsch jeden verfügbaren Cent in den Eigenanteil bei der Haus- oder Wohnungsfinanzierung. Und dabei wird nur zu gerne vergessen, dass etwaige Renovierungskosten – etwa für die Heizungsanlage oder unaufschiebbare Anschaffungen – zukünftig eben nicht mehr von den Vermietern übernommen werden. So fehlt wegen des hohen Einanteils später das nötige Kleingeld für Reparaturen.
 
Doch eine Nachfinanzierung ist oft kostspielig, mitunter gar aufgrund hoher Kreditbelastungen nicht realisierbar. Aus diesem Grund sollten Kreditnehmer schon beim Kreditvertrag an alle Eventualitäten denken. Denn im schlimmsten Fall scheitert das gesamte Finanzierungsvorhaben später, so dass im wahrsten Sinne Haus und Hof verloren sein können. Zu großer Optimismus ist beim Immobilienkredit nicht gefragt. Eher ein gesundes Maß an Selbsteinschätzung, um die Gefahr eines nicht zu bewältigenden Schuldenberges so gering wie möglich zu halten.
 
Wer das Geld wirklich entbehren kann, hat jedoch gute Aussichten auf möglicherweise sogar deutlich sinkende Zinskonditionen, wenn die Eigenbeteiligung überdurchschnittlich hoch angesetzt wird. Immerhin nimmt der Kunde der Bank auf diese Weise beim Immobilienkredit ein gutes Stück des finanziellen Risikos ab. Zudem sinken zwangsläufig die Zins- und Tilgungskosten für den Kreditnehmer, weil die Laufzeiten bei geringeren Finanzierungssummen kürzer gehalten werden können. Alternativ können die monatlichen Kosten bei gleich bleibender Laufzeit reduziert werden, um sich vielleicht doch zwischendurch etwas leisten zu können.
 
Formen der Immobilienkredite
 
Den Großteil der Immobilienkredite machen einige wenige Formate aus. Noch immer ist wohl der Baukredit die Nummer eins unter den Baufinanzierungsmodellen. Hierbei wird neben dem Kredit zusätzlich ein Bausparvertrag obligatorisch abgeschlossen. Auf diesem Wege erhält der Kreditgeber über die so genannte Bauspar-Ansparphase eine Sicherheit vom Kunden. Mit dem Ergebnis, dass Nutzer relativ niedrige Verzinsungsangebote erhalten vonseiten der Banken. Bei der Alternative des Annuitätsdarlehens wird den Verbrauchern ein Immobilienkredit geboten, der ihnen über die gesamte Laufzeit gleich bleibende Tilgungsbelastungen beschert. Der Vorteil dieses Kreditmodells ist die hohe Planungssicherheit für den Nutzer.
 
Auch an Berufstätige mit wechselnden Einkommensverhältnissen – wie Freiberufler und Selbständige – haben die Banken gedacht. Diese Kunden finden im so genannten Tilgungsdarlehen ein vergleichsweise sicheres Kreditprodukt, bei dem das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit überschaubar hoch gehalten werden soll, indem die Ratenzahlungen sukzessive über die gesamte Laufzeit der Finanzierung sinken.
 
Einholen zahlreicher Angebote für den Immobilienkredit lässt Kosten sinken
 
Und schon vor Ablauf der festgelegten Kreditlaufzeiten sollten Hausherren an die Prolongation, die so genannte Anschlussfinanzierung, denken. Ein bevorstehendes Vertragsende des Immobilienkredites kann eine gute Gelegenheit sein, um die Zinsbelastungen bei der Hausbank zu senken, denn die Konkurrenz ist groß und die Angebote sind derzeit ebenso zahlreich wie günstig für die deutschen Verbraucher.
 
Schon frühzeitig können die Kreditnutzer mit einem Forwarddarlehen an später denken. Mit diesen Kreditmodellen ist die Anschlussfinanzierung schon Jahre vor der eigentlichen Erstnutzung umsetzbar. In diesem Fall wird das Darlehen zwar erst mit einer gewissen Vorlaufzeit ausgezahlt und die Kosten fallen grundsätzlich etwas höher als derzeit marktüblich aus. Jedoch gewährt die Bank ihren Kunden bei einem solchen Darlehen eine Zinsbindung, die sich am Moment des Vertragsabschluss orientiert. Wenn die Zinssätze also gerade besonders günstig liegen, kann sich ein Forwarddarlehen durchaus für die Kreditkunden rentieren.

 
Immobilienkredit ohne Eigenanteil muss keine Schuldenfalle sein
 
Der Immobilienkredit muss auch ohne selbst mitgebrachtes Startkapital nicht unerschwinglich teuer sein. Das Fundament für sinnvolle Kreditverhandlungen bildet vor allem das Einholen von Angeboten vieler verschiedener Kreditinstitute und Banken. Auf diese Weise ergibt sich rasch ein durchschnittlicher Zinssatz, der als Grundlage für die Gespräche mit den Anbietern dienen kann. Kreditvergleiche im Web sind in dieser Sache eine gute Hilfe, die erhebliches Einsparungspotenzial erreichen kann. 
 
Sinnvoll ist es vielfach, die eigentliche Finanzierungssumme höher als den effektiv kalkulierten Kauf- oder Baupreis anzusetzen, so erhält die Familie ein kleines finanzielles Polster für die erste Zeit im neuen Eigenheim oder in der Eigentumswohnung.
 
Sparen können Verbraucher durch ausführliches Vergleichen nicht nur an den Zinssätzen für den Immobilienkredit. Mit etwas Geschick sind Vertragsabschlüsse möglich, in deren Rahmen die Banken die Gebühren für den Notar oder die Steuern für den Grunderwerb übernehmen. Durch die zahlreichen Vergleichsangebote bietet sich zudem immer häufiger die Möglichkeit, gänzlich auf Vermittlungsanbieter zu verzichten. Die Kosten in diesem Bereich sind nicht zu unterschätzen.
 
Fazit: Ein Immobilienkredit ist rein finanziell betrachtet keine Kleinigkeit. Um als Kreditnehmer nachts auch weiterhin ruhig schlafen zu können, sollte die Planung des Bauvorhabens nicht nur beim Bau selbst, sondern schon vor Beginn des Finanzierungszeitraumes optimal und pragmatisch angegangen werden. Insbesondere bei der erwähnten Vollfinanzierung setzen sich die Kreditnehmer einer großen Belastung aus, die Selbstreflexion und optimale Vorbereitung erforderlich macht.

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