Sie sind hier: ratenkredit-anbieter.de > Ratenkredit Vergleich > Fremdwährungsdarlehen Freitag, den 23. Juni 2017

Fremdwährungsdarlehen

Das Darlehen in fremder Währung


Bei der Baufinanzierung kommt es auf jeden Cent und Prozentpunkt an. Die Rechnung ist ganz einfach: Je günstiger der Immobilienkredit abgeschlossen wird, umso niedriger ist die finanzielle Belastung und desto mehr Spielraum bleibt. Angehende Bauherren, die sich auch abseits des deutschen Kreditmarktes über die Konditionen informieren, werden sehr schnell merken, dass die Bundesrepublik nicht das preiswerteste Pflaster ist. In der Schweiz oder Japan werden Darlehen, abhängig von der allgemeinen Marktlage, teilweise deutlich günstiger angeboten. Doch wie kommt man an einen solchen Kredit? Fremdwährungsdarlehen lautet die Antwort. Angeboten werden sie von vielen Banken. Sinn macht es allerdings nur bei einem starken Euro. Fremdwährungsdarlehen gehören in Krisenzeiten daher nicht unbedingt zu den Rennern.
 
Bauherren leben mit dem Kursrisiko
 
Die Abwicklung ähnelt fast der eines normalen Immobiliendarlehens, nur dass der Kredit in einer fremden Währung aufgenommen wird. Der eigentliche Kreditbetrag wird in Euro ausgezahlt. Auch die Tilgung erfolgt in Euro. Den Umtausch übernimmt jeweils die Bank – gegen Gebühr. Die Tilgungsrate schwankt dabei entsprechend des jeweiligen Devisenkurses. Angenommen Yen oder Schweizer Franken verlieren im Vergleich zum Euro, wird es für Bauherren günstiger. Auf der anderen Seite kann ein schwacher Euro das Darlehen erheblich teurer machen. Hierin liegt das große Risiko bei Fremdwährungsdarlehen. Umgehen lässt es sich nicht. Wer sich für einen Kredit auf Basis von Yen oder Franken interessiert, sollte sich deshalb sehr gut über Chancen, Risiken und den genauen Ablauf informieren.
 
Kurze Zinsfestschreibung
 
Als Vorteil, zumindest im Hinblick auf die Risikominimierung, erweisen sich die vergleichsweise kurzen Zinsfestschreibungszeiten von durchschnittlich drei bis zwölf Monaten. Sollten sich die Kreditzinsen oder der Wechselkurs aus Sicht des Kreditnehmers erheblich verschlechtern, kann das Darlehen in eine andere Währung umgeschrieben werden. Das und die Möglichkeit, Sondertilgungen zu leisten, verschaffen ein wenig Flexibilität. Denkbar ist auch, einen Teil des Geldes, das dank günstigerer Konditionen gespart wird, anzulegen. Auf diese Weise lässt sich für einen „Kurswechsel“ vorsorgen.
 
Keine Garantie für günstiges Bauen
 
Eine Gewissheit, dass man unter dem Strich tatsächlich günstiger baut, gibt es allerdings nicht. Selbst Devisenprofis sind nicht in der Lage, zuverlässige Prognosen für einen längeren Zeitraum wie ein Jahr abzugeben. Sicherer ist es, per Kreditvergleich nach einem günstigen Immobiliendarlehen in Euro zu suchen. Da weiß man wenigsten ganz genau, was es kostet.

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